Typografie in ebooks: Wenn die Typografie fluide ist

Der Typografie Experte Jan Middendorp erklärt in einem Gastbeitrag bei buchreport.de warum es Zeit ist, das Gestalten von eBooks den Gestaltern zu überlassen.

Die digitale Typografie der vergangenen 15 bis 20 Jahre hat bewiesen, dass mit elektronischen Mitteln mindestens ebenso schöne, leserliche, ästhetische und kräftige Typografie möglich ist wie in den goldenen Zeiten des Bleisatzes. Man muss nur wollen! Denn es lohnt sich, wenn sich Auftraggeber nicht nur für Geschwindigkeit und höhere Gewinnmargen interessieren, sondern auch für die Freude des Benutzers. Die Form und Gestaltung einer Publikation trägt ebenso zum Nutzen und zum empfundenen Wert bei wie die Form eines Autos oder die einer Kaffeemaschine. Bei der Produktion von neuen Autos und Haushaltsgeräten spielen Designer eine Schlüsselrolle, und das ist bei erfolgreichen Publikationen nicht anders.

buchreport.de

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Self Publishing in Deutschland: Matthias Matting („Focus“) veröffentlicht erste Ergebnisse seiner Umfrage

Auf seinem Blog selfpublisherbibel.de veröffentlicht Matthias Matting die ersten Ergebnisse seiner Umfrage zum Thema „Selfpublishing“.

Insgesamt wurden 508 vollständig ausgefüllte Fragebögen und 296 unvollständige Fragebögen ausgewertet.

Folgende Fragen wurden von den Teilnehmern beantworte:

Frage 1: Wieviele Titel haben Sie bereits veröffentlicht?
55% der Teilnehmer haben mehr als ein Buch veröffentlicht. 30% bereits 2-5 Bücher.

Frage 2: Wie hoch sind Ihre monatlichen Einnahmen aus selbst veröffentlichten Büchern?
Im Schnitt errechnet Matting einen monatlichen Verdienst von 312 Euro. Immerhin 20 der Teilnehmer (knapp 4 Prozent) erzielten über 2000 Euro pro Monat.

Frage 3: In welcher Form veröffentlichen Sie?
91% haben ein eBook veröffentlicht. 60% ein eBook oder gedrucktes Buch

Frage 4: Welchen Veröffentlichungsweg nutzen Sie?
Zwei Drittel der Teilnehmer stellen ihre Titel direkt bei einem eBook-Anbieter ein, 60 Prozent nutzen einen Drittanbieter als Distributor.

Frage 5: Warum veröffentlichen Sie?
47% möchte mit Ihrer Aktivität Geld verdienen, 30 bis 40% geben andere Motive an (Selbstverwirklichung, Bekanntheit, Hobby etc.)

Die Studie wurde online mit dem Tool Limequery umgesetzt.

selfpublisherbibel.de

buchreport.de

E-Book Studie 2012 erschienen – Zukunftsprognosen für den Marktanteil am Gesamtumsatz 2015 bleiben stabil

Die neue Ebook-Studie des Börsenverein des deutschen Buchhandels ist erschienen. Auch im Jahr 2012/2013 sind die Zahlen für das E-Book weiter positiv. Die

Schätzung der Verlage für den zukünftigen Umsatzanteils von E-Books bis 2015 bleiben stabil. So wird auch weiterhin von einer Umsatzprognose von 16,2% im Jahr 2015 ausgegangen.

 

 

US-Markt: Durchschnittspreis für ebooks steigt auf 9,17 US-Dollar

Der Markt entwickelt sich erfreulich: Erstmals wird bei den wöchentlichen ebook-Bestsellern die Preismarke von 9 USD überschritten. Die Mischung aus dem ebook-Angebot tradierter Verlage, ebooks von Amazon und günstigen Selfpublishing ebooks lässt den Preis auf ein Niveau von 9,17 USD in der Woche bis 16.06. ansteigen.

digitalbookworld.com

Ebook best-sellers from the week ending 6/16:

– Top Selling Ebooks: $10 and above
– Top Selling Ebooks: $8.00 – $9.99
– Top Selling Ebooks: $3.00 – $7.99
– Top Selling Ebooks: $0.00 – $2.99

Neue Studie von Searchmetrics.com zu Googles Rankingfaktoren

Searchmetrics hat in einer Studie 10.000 Keywords ausgewertet und die Ergebnisse grafisch aufbereitet. Sie zeigt, welche Ranking-Faktoren relevant für dem Google Index sind. Die Anzahl von Backlinks,  Qualität der Inhalte bleiben auch danach  weiterhin besonders relevant. Die Bedeutung von Keyword-Domains (e.g. lesen.de) dagegen verliert an Relevanz für die Suchmaschine.
searchmetrics.com

Ranking-Faktoren-Uebersicht 2013

USA: Apple beansprucht 20% des E-Book-Marktes

Der Anteil von iBook-Stores ist wohl höher als bisher angenommen:

„An unerwarteter Stelle gab es neue Informationen zur Stellung Apples im US-amerikanischen E-Book-Markt. Im laufenden Verfahren zwischen Apple und dem US-Justizministerium um Preisabsprachen mit Verlagen beim iBooks-Launch 2010 erklärte Apple-Manager Keith Moerer vor Gericht, das Unternehmen habe derzeit 20% Marktanteil.

Damit widersprach er einer Aussage der Gegenseite, der iBookstore sei kein Erfolg. Moerer sagte laut Ereignisprotokoll der Publisher’s Weeky weiter, die Verkäufe im iBookstore hätten 2012 um 100% zugelegt, Apple habe über 100 Millionen E-Book-Kunden. Diese Zahlen liegen deutlich über den Schätzungen von Branchenexperten, die Apple eher bei 10% gesehen haben – hinter Amazon mit 50-60% und Filialist 25%, der auf 25% E-Book-Marktanteil in den USA geschätzt wurde. Google und Kobo haben bei jeweils 1-2% übrigens keine Relevanz in den USA (zumindest Kobo ist in Deutschland deutlich stärker).“

iBooks auch am PC nutzbar?

„Anfang dieser Woche hat Apple außerdem eine erste Ausweitung des iBooks-Ökosystems angekündigt: Es wird jetzt eine iBooks-App im Mac App Store geben, womit bei Apple gekaufte Literatur nun auch auf Notebooks und stationären PCs mit Apple-Betriebssystem gelesen werden kann. Das könnte nur ein erster Schritt sein: Nach Quicktime, iTunes & Co. könnte auch iBooks auf den PC portiert werden, auch eine Android-App ist realistisch (immerhin tummeln sich umgekehrt im iOS-App-Store etliche Google-Programme von Youtube bis Google Maps). Das würde die Attraktivität des iBookstore deutlich erhöhen, konnten dort gekaufte epub-E-Books doch (ohne Entfernung von Apple’s Fairplay-DRM) in der Vergangenheit doch nur auf iOS-Geräten gelesen werden. Schon heute zweifellos weit vorne ist Apple in Sachen Enhanced E-Books – ein Segment, dass man sich auch sehr gut auf großen PC- und Mac-Monitoren vorstellen kann.“

Quelle: lesen.net