Hachette: Bis zu 50% der Absätze über eBooks

Der Verlag Hachette hat in UK seine Vertriebserlöse analysiert. Das Ergebnis ist für den Kreis der e-Book-Verweigerer ein alamierendes Zeichen und für den e-Book-Markt eine klare Bestätigung: In einem Brief an seine Autoren erklärt der CEO Tim Hely Hutchinson, dass ein Viertel des Umsatzes durch e-Books eingespielt werde und bei einzelnen Genres liege der e-Book-Anteil sogar bei über 50%. Bei einer Aggregation dieser Absätze mit den verkauften Print-Bücher über die Online-Shops, liegt der Online-Anteil bei fast der Hälfte des Gesamtumsatzes.

Die Offenlegung der Vertriebszahlen, die die Bedeutung des elektronischen Handels und der eBooks deutlich unterstreicht, ist ein mutiger Schritt für die sonst so verschwiegene Verlagslandschaft. Der Verlagsberater Mike Shatzkin würdigt die Transparenz von Hutchinson und spricht dabei aus, was vielen auch ohne Zahlen bewusst ist: „Amazon könne den Autoren sowohl bei e-Books als auch gedruckten Büchern viel höhere Tantiemen ausschütten. Außerdem könnte Amazon angesichts der eigenen Position auf dem Markt noch höhere Rabatte von den Verlagen fordern.“

buchreport.de

Anzumerken ist, dass Hachette bisher die Rangliste der Verlage beim eBook Verkauf 2013 anführt digitalbookworld.com

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