Ist der Preis eines gedruckten Buches die richtige Bemessungsgrundlage für E-Books?

Der Branchendienst Buchreport hat über 300 Nutzer-Meinungen zu E-Book Preisen eingeholt. Das Ergebnis: Nur 20% halten die Preisgestaltung bei E-Books für angemessen. Knapp jeder Zweite geht davon aus, dass die Preise deutlich sinken werden. Allerdings könnten Selfpublishing-Titel die  Durchschnittspreis drücken.

Gefragt, nach dem richtigen Preis halten 50% einen Abschlag von 43% und mehr für sinnvoll. Die Verwendung des Begriffs „Abschlag“ zeigt das der Preis des gedruckten Buches als Bemessungsgrundlage für die Preisermittlung bei E-Books dient. Selfpublishing Autoren oder E-Book-only Autoren  betreiben jedoch Preifindung auf Basis der Angebots-Nachfrage-Mechanik. Da der Preis ist für neue Autoren im E-Book Segment ein relevantes Marketinginstrument darstellt, sind die Preise für diese Werke deutlich unter dem Gesamtniveau.

In den USA liegt der Durchschnittspreis derzeit bei knapp 7 US-Dollar. Allerdings wird ein Wettkampf um Marktanteile mit dem kommenden Weihnachtsgeschäft erwartet, dass zu lasten der E-Book-Preise gehen wird.

Zur Buchreport-Umfrage, Preisentwicklung für E-Books in den USA (digitalpublishersblog)

Zur Marktanalyse der eBook-Preisentwicklung des Branchendienst allesebook.de

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2 Gedanken zu „Ist der Preis eines gedruckten Buches die richtige Bemessungsgrundlage für E-Books?

  1. Pingback: USA: Werden E-Book Preise weiter sinken? | digital publishers

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