Amazon und HTC: Smartphone für die breite Masse

Die Spekulationen um ein eigenes Amazon Smartphone verdichten sich. Laut Financial Times plant der eCommerce Gigant gemeinsam mit HTC den Smartphone-Markt aufzumischen. Wann das Smartphone kommen soll, ist nicht bekannt. Vor 2014 soll es jedoch keinen Marktstart geben. Das Gerät soll den Spekulationen zufolge sehr billig oder sogar kostenlos abgeben werden. Ziel ist es die Nutzung der Amazon Shops zu steigern und Nutzer zu binden. Mit dem Kindle hat Amazon bereits bewiesen, dass eine Subventionierung des Zugangsgerätes einen Markt massiv entwickeln kann.

finanznachrichten.dehandelsblatt.com

Ralf Biesemeier (Readbox) im Interview mit Buchreport: Kein Preisverfall bei E-Books zu befürchten

Kurzmitteilung

Der Branchendienst Buchreport.de interviewt Ralf Biesemeier vom E-Book-Dienstleister Readbox über die Internationalisierung des E-Book-Vertriebs, Preiskämpfe und neue Geschäftsmodelle. Kernaussagen zum Thema Preiskämpfe:

  • Einen Preisverfall in der Produktkategorie E-Books kann Biesemeier kaum feststellen.
  • Die Zahlungsbereitschaft für ein E-Book liegt unter der des Taschenbuchpreises.
  • Verlage, die ihre (Marketing-)Hausaufgaben machen und ihre Bekanntheit sowie Markenidentität kontinuierlich ausbauen und weiterentwickeln, brauchen einen Preiskampf nicht zu fürchten.

Zum Interview auf Buchreport.de

Buchmesse-Chef Jürgen Boos spricht von einer „neuen Gründerzeit im Publishing“ und warnt vor der Dominanz der Oligopole

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„Apple, Amazon & Co. sind Kundenbindungsmaschinen, die nicht nur den E-Commerce beherrschen, sondern auch die Endgeräte − und damit den Kunden im Griff haben“ so der Buchmesse-Chef in seiner heutigen Eröffnungsrede.

Mit Innovationen würde der internationale Markt der Publisher auf diese Situation reagieren. In den USA und UK wurde bereits 2012 das Jahr der Start-ups ausgerufen. Dieser neue Gründergeist hätte nun auch Europa und damit die deutschsprachigen Länder erfasst.

Dem rasant wachsenden Markt des Self-Publishing wird erstmals ein eigener Bereich auf der Frankfurter Buchmesse mit rund 50 Veranstaltungen gewidmet.

buchreport.de, boersenblatt.net

Leander Wattig im Interview: „Je schwieriger der Vertrieb, desto wichtiger wird Social Media Marketing“

Der Branchendienst Buchreport interviewt anlässlich des Virenschleuderpreises zur Buchmesse den Initiator Leander Wattig zum Thema Social Media Marketing. Wattig, Berater der Buchbranche und digital Experte, ist der Ansicht, dass das Verständnis in schweren Vertriebszeiten für Social Media Marketing wächst.
Die Frage für das Instrument ist positiv entschieden, aber die Umsetzung offen.

Der wichtigste Trend ist für Wattig , das „Die Social Media Erfolgsfaktoren immer stärker über das reine Marketing und die ganze Wirtschaft im Sinne einer Sharing Economy prägen. Es geht … um das konsequente Design von Geschäftsmodellen rund um soziale Logiken.“

Das komplette Interview hier nachzulesen (Buchreport)

virenschleuder-preis, leanderwattig.de

Autorenportale: Verlage ziehen nach und erhöhen Transparenz für Autoren

Digital ist alles machbar! Die Transparenzmöglichkeiten des eCommerce sind nahezu unbegrenzt. Ob Ebay oder Amazon, nahezu jeder Online-Händler bietet seinen Kunden direkten Zugriff auf seine Abverkaufszahlen, Umsätze oder den Lagerbestand. Die Erkenntnis, dass diese Transparenz auch im Bereich der E-Books und Bücher eine zwingende Notwendigkeit wird haben die Verlage nun auch erkannt. Laut Buchreport präsentieren die deutschen Bonnier- und Random House-Verlage  ihren Webservice für Autoren und Agenten zur Buchmesse.

Der Buchreport gibt Informationen, welche Möglichkeiten den Autoren damit erlangen: Von der Erfolgskontrolle über Transparenz zu Internet und Medienauftritt einzelner Titel bis hin zur Marketingunterstützung für die eigene Vermarktung der Produkte im Bereich Social Media.

Ein guter Zug in Richtung Transparenz bzw. Vergleichbarkeit mit dem Service der großer Wettbewerber (Amazon, Apple etc.). Ob durch „Out-of-the-Box“ diese Maßnahmen eine tatsächliche Social Media Kompetenz bei den Autoren/innen aufgebaut wird ist fraglich. Neben den Systemen und dem Knowhow bedarf es für die Vermarktung an einem hohes Maß an Zeiteinsatz. Im Buchmarkt wurden bisher Autoren nicht für den Vertrieb ihrer eigenen Produkte eingesetzt.

buchreport.de, boersenblatt.net

Buchreport-Interview: „Es könnte sein, dass traditionelles Verlegen in 10-15 Jahren verschwindet“

Im Interview mit dem Buchreport erläutert der Autor Tad Williams wie er den Umbruch der Buchbranche im Zeitalter der Digitalisierung betrachtet. Seine Aussage ist klar offen: Jeder würde vom Selfpublishing sprechen, aber keiner wüsste was wirklich passiert. Er sieht die Branche in einer Übergangsphase mit ungewissen Ausgang für die Verlage.

Zum Video Interview auf Bucheport.de

Von 1- bis 5-Sterne: Die Bedeutung der Leser-Rezensionen

Der Fachdienst digitalbookworld.com berichtet über die derzeit viel diskutierten Rezensionen von Buch-Communities wie Goodreads oder auf Amazon. Die Bewertungen helfen die Sichtbarkeit der Bücher zu erhöhen und können so den Abverkauf fördern. Rund um die Rezensionen hat sich ein großer Markt an Dienstleistungen entwickelt. So könne positive „Reviews“ erkauft werden und wie im Falle des Selfpublishing Erfolgsautors John Locke eine überaus erfolgreiche Investition sein.

Für Autoren der traditionellen Verlagshäuser haben die Bewertungen hingegen einen weitaus geringeren Stellenwert. Ihre Bücher sind meist die, mit den meisten positiven bzw. 5 Sterne Bewertungen. So wurde der Roman der Harry Potter Autorin J.K. Rowling zunächst unter dem Pseudonym Robert Galbrieth veröffentlich und blieb nahezu unbeachtet. Als die Veröffentlichung als Pseudonym „entlarvt“ wurde, wurde das Buch über Nacht mit 5-Sterne Bewertungen auf Amazon und Goodreads überhäuft.

Der Review Markt ist nahezu unreguliert und bietet Chancen, aber auch Risiken. Für die Autoren und Buch-Marketer ist es umso wichtiger diese selbst zu steuern. Eine Anleitung, wie man mit schlechten Leser-Rezensionen umgeht liefert digitalbookworld.com direkt mit.

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